DIARY AYURVEDA 2012 #1 - INDIA KERALA DAY 5

Sonntag, 18. November 2012 Kovalam, Kerala, Indien

Tags: #ayurveda, #businesshealthcoach #somatheeramayurvedichospital #incredibleindia


- Tag 5: Altes Leben, neues Leben - 

In meinem Traum begegne ich auf einer Party in Düsseldorf überraschenderweise M. Jackson, Madonna und zu meinem Entsetzen auch DJ Bobo. Es war ein Albtraum, aus dem ich aufwache und im Nullkommanichts sitze ich beim Yoga in der Breathing Class. Ich brauche eine extra Portion Erholung und Ruhe, die ich auf der Matte 60 Minuten lang geerdet finde. Heute regnet es in Strömen, schon seitdem ich wach bin. So verregnet kannte ich Indien bisher noch nicht. Bei der Buchung musste ich glatt übersehen haben, dass jetzt die Regenzeit ist ...woher auch, wenn man blind bucht :-). Für die ayurvedischen Behandlungen ist das die beste Zeit.

Der "wie aus der Kanne gießen"-Effekt nimmt hier in Indien völlig neue Dimensionen an. Trotz des Regens ist es angenehm warm und mild. Wie gewohnt startet mein Treatment (Generalmassage, Dhanyamla Dhara, Nasyam, Snehapanam, Tharpanam, Podi kizhi) um 14:00 Uhr. Aber obwohl ich dieses tägliche Ritual ultra gerne genieße, bin ich mit meinen Gedanken bereits bei der vereinbarten "Aura-Heeling" Session.

Im Charka-Handbuch lese viel über die Funktionen und die Zusammenhänge der 7 "Körper-Touchpoints" und beginne langsam nachzuvollziehen, was ich jeden Morgen mit den Klängen "LAM, VAM, RAM, YAM, HAM, 2xOM" bewirke. Ich lese weiter, dass meine innere Einstellung & tägliche Meditation durch externe Hilfe gestärkt werden können. Ich handle also nach dem geübten "4 Augen Prinzip" oder nennen wir es beim Namen "doppelt hält besser" und vereinbare einen Termin beim Yoga-Lehrer. Die erste "Aura-Heeling" Session dauert 10 Minuten, erfolgt im Sitzen und ich halte meine Augen geschlossen. Ich spüre nichts, erfahre im Anschluss durchaus positives Feedback und verabrede mich für die Fortsetzung am nächsten Tag. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich enttäuscht oder erleichtert bin. Soll ich die Eindrücke mit anderen teilen oder erklären sie mich womöglich für bescheuert? Ich suche beim abendlichen Spaziergang am Strand nach Antworten. 

Dort finde ich zuerst riesige rosafarbene Quallen, die mich dankbar und komplett von meinem Thema ablenken. Und dann finde ich die Antwort in mir selbst und entscheide mich mutig weiter zu machen. Abends im Open Air Restaurant halte ich meinen Diätplan in der Hand und bin fest entschlossen ihm zu folgen. Dort lese ich: eine Schale steamed vegetable, eine Portion "cut fruits", dafür herbal water so viel ich will und ein Saft statt 5. Mhhhhh, wurde ich womöglich falsch verstanden und habe die Zahl 5 mit 15 verwechselt? Mein Lebensmotto war schon immer "entweder … oder" aber das, was ich auf dem Zettel lese, lehne ich dankend und kategorisch ab. Ich habe bereits meine Entscheidung getroffen und mit brummenden Magen stürze ich mich auf das komplette vegetarische Buffet. Es muss einfach anders gehen und das wird es :-).



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