DIARY AYURVEDA 2013 #2 - SRI LANKA MAHA GEDARA DAY 7

Dienstag, 5. November 2013 Beruwala, Sri Lanka

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- TAG 7: Geoffrey Bawa – Architekt der Sinne - 

Martin, ein Wirtschaftsprüfer, überredet uns mit seinem trockenen Humor tatsächlich zu einem Ausflug in einen Garten. Der Ausflug in den zauberhaften tropischen „Briefgarden“ mit Pflanzen und Blüten aus aller Welt gehört zu meinen absoluten Highlights. Die Fahrt durch Reisfelder und das typisch chaotische Hinterland mündet auf Bawas Landsitz, Lunuganga bei Bentota – einer verlassenen Kautschukplantage, die zu einer Ruhe-Oase eines Diplomaten wurde, der gleichzeitig als einer der einflussreichen Architekten das Anwesen selbst entworfen hat. 

Der Künstler hat sich mit Lunuganga seinen persönlichen „locus amoenus“ geschaffen. Das Kunstwerk aus englischem Landschaftspark, Renaissance-Ambiente und Urwald ist heute einer der bedeutendsten Gärten Asiens. Wie kein anderer hat Geoffrey Bawa die Architekturlandschaft Sri Lankas geprägt. Bawa ist ein Regionalist im besten Sinn des Wortes, ein Architekt, dem es gelungen ist, europäische Moderne mit tropisch heimischer Architektur zu verbinden und daraus unnachahmliche Bauten zu erschaffen: Wohnhäuser, Schulen, Universitäten, Industriebauten, Bürogebäude und das Parlament von Sri Lanka in Colombo. Bawas Architektur entwickelt sich aus dem Geist eines Ortes und kennt nicht wie in Europa die Trennung von innen und außen. Häuser greifen in die Landschaft hinein. Form, Material und Raum zu etwas Ganzheitlichem zu vereinen – Gebäude, die mit allen Sinnen erfahren werden können – war einer seiner wichtigsten Leitsätze. Ich bin von der ehemaligen Gummiplantage fasziniert, vertieft im Gespräch mit seinem wichtigsten Mitarbeiter und dem geistigen Nachfolger, Channa Daswatte. 


Wir fahren weiter Richtung GALLE und schlendern durch die Altstadt, irgendwo innerhalb der alten portugiesischen Festung, als es zu regnen beginnt. Es ist Teatime und wir betreten das im Kolonialstil erbaute Luxushotel Amangalla (ehem. Hotel New Oriental), eines der von der UNESCO geschützten Gebäude, das zur berühmten Luxuskette Aman-Resorts gehört. Das Haus hat, als Hauptquartier des holländischen Gouverneurs in Sri Lanka und später als Kaserne für britische Soldaten, eine interessante Geschichte erlebt. Umgeben von der alten schweren Pracht und der 5 o´clock Gewohnheit begehe ich meine erste kulinarische Sünde. Ohne nachzudenken bestelle ich eine wahrhaft imposante Kuchen-Etagere und genieße einfach.









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