#6 GOOD VIBES EVERY DAY
10 ALLGEMEINE ERNÄHRUNGSREGELN

Mittwoch, 21. Juni 2017 Oberkassel, Düsseldorf, Deutschland

Tags: #businesshealthcoach #goodvibeseveryday #ayurvedamedizin

- BON APPETIT -

Unsere Nahrung ist nicht pauschal „gesund“ oder „ungesund“, sondern individuell „zuträglich“ oder „abträglich“ – in Abhängigkeit vieler Parameter. Zuträgliche Nahrung dient dem Erhalt der Körperstrukturen und -Funktionen und nährt die Sinne. Zuträglichkeit und sinnlicher Genuss bedingen sich gegenseitig. Das durch die aufgenommene Nahrung erzeugte Milieu ist die körperliche Grundlage von Gesundheit und Krankheit. Für mich ist die sinnliche Betrachtung der Nahrung im Ayurveda sehr spannend. In der heutigen Blog-Post möchte ich mit Euch ein paar Empfehlungen hinsichtlich des täglichen Rituals der Nahrungsaufnahme teilen J.

Business Health Blog Düsseldorf


- 10 ALLGEMEINE ERNÄHRUNGSREGELN IM AYURVEDA -


1.     Eins nach dem anderen

Idealerweise essen wir, weil wir wirklich hungrig sind und Appetit verspüren. Diese grundsätzliche und logische Regel Nummer 1 ist manchmal nicht so einfach umzusetzen, wenn wir Gelüsten und feinsten Gerüchen ausgesetzt sind. Es lohnt sich dennoch die Regel zu verinnerlichen. Erst dann, wenn die letzte Mahlzeit verdaut wurde und sich ein Gefühl von Leichtigkeit einstellt, wird genussvoll gespeist.


2.     Hauptsache gesund

Es lohnt sich immer, kurz inne zu halten und darüber nachzudenken, welche Motivation gerade meine Ernährung bestimmt. Geht es mir um ein Sättigungsgefühl, meine Gesundheit, den Genuss, den sozialen Kontakt, die Entspannung oder um die ökologischen oder religiösen Werte beim Essen? Was soll gefördert werden und welche Attribute sind bedeutsam? Motivation ist ein enorm wichtiger Aspekt der täglichen Nahrungsversorgung.


3.     Weniger ist mehr

Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim, getauft als Theophrastus Bombastus von Hohenheim, seit 1529 sich Paracelsus nennend, war ein Arzt, Alchemist, Astrologe, Mystiker und Philosoph. Diesem weisen Mann haben wir den Leitsatz der Cuisine noblesse zu verdanken: „Wenn Du merkst, du hast gegessen, hast Du schon zu viel gegessen“. Achte daher auf die rechte Menge und lasse stets Raum für Bewegung und Verarbeitung der aufgenommenen Nahrung. Weniger ist mehr lässt sich einfach mit dem „ein Drittel bleibt leer“-Prinzip visualisieren.


4.     Energiebedarf ist Dein Maß

Qualitäten und Quantitäten einzelner Nahrungsmittel sowie die Anzahl der aufzunehmenden Haupt- und Zwischenmahlzeiten richten sich nach dem individuellen Energiebedarf sowie der individuellen Aufnahme-, Verarbeitungs-, Verwertungs- und Ausscheidungskapazität.


5.     Dein Auge isst mit

Esse an einem sauberen Ort in Ruhe und Achtsamkeit mit angenehmen Menschen. Auch Deine Sinne werden genährt, achte deshalb auf einen angenehmen Geruch, Geschmack, Anblick, Zerkleinerungsgrad und die Geräuscherzeugung der Speisen.


6.     Von Weg-von zu Hin-zu

Bevorzuge jene Nahrungsmittel, deren Qualitäten im Organismus in Mangel geraten sind und schränke den Verzehr der Qualitäten ein, die überschüssig vorliegen.


7.     Herr der Lage

Nehme zuerst Deinen Instinkt/Deine Lust wahr und überprüfe diese mithilfe Deiner Intelligenz. Deine liebgewonnenen, jedoch gleichzeitig unzuträglichen Speisen verlangen nach einer Handlungsalternative und die gibt es immer J.


8.     Dein Belohnungsmoment

Süßigkeiten, aber nicht nur Süßes dienen unserem Empfindungszentrum des Öfteren als Kompensation für Spannungslagen. Ich weiß es und auch Du weißt es, dass diese Strategie keine dauerhafte Konfliktlösung darstellen wird. Sei Dir dessen immer mehr und mehr bewusst, bis Du Dich entscheidest, andere Lösungen vorziehen zu wollen.


9.     Keep it simple

Der Erfolg liegt in der Einfachheit. Umso komplexer und vielfältiger unsere Salate zubereitet sind, umso höher steigt der Aufwand, diese zu verdauen. Einfache Rezepte bestehend aus 1 bis 5 Nahrungsmitteln sind zum Beispiel eine Wohltat für so manchen Magen-Darm-Trakt. Das Unternehmen „Verdauen“ arbeitet am effizientesten, wenn die ganze Energie auf die Bioverfügbarkeit gerichtet ist.


10.  Genießen und schweigen 

Wenn Du das eine oder andere Mal über die Stränge schlagen solltest, dann genieße die für Dich „ungesunde“ Nahrung und mach sie dadurch verträglicher J.



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